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Ich habe eine Idee, ich fange an, ich beginne, aber ich weiß nicht, wohin mich diese Idee führt.

Manchmal liege ich nachts im Bett, kann nicht schlafen, weil seit Tagen etwas in meinem Kopf umher spukt, und auch am Tag kommen ich nicht zur Ruhe. Aber was es ist, dass kann ich noch nicht sagen. Es brodelt in meinem Unterbewusstsein, ist gerade dabei Gestalt anzunehmen, sich zu entwickeln, und dann seinen Weg an die Oberfläche anzutreten.

Meine Leidenschaft ist, ein unscheinbares Stück Holz anzufassen, es zu erfahren und ihm Leben einzuhauchen. Es entsteht ein Dialog mit dem Werkstück und ich erkunde im Arbeitsprozess die Möglichkeiten meiner Formidee. Das Holz bekommt eine eigene Sprache und wird teilweise mit Metall verknüpft. Bei der Umsetzung in Holz beziehe ich oft den technisch bedingten Zufall mit ein.

Charakteristisch für meine Holzarbeiten ist die erste Arbeit mit der Kettensäge, die mir eine schnelle unmittelbare Arbeitsweise erlaubt und den spontanen Ausdruck unterstützt. Die grob aus dem Holz gesägten Skulpturen werden dann entweder belassen und geflammt, oder mit Stechbeitel und /oder Schleifer verfeinert.  Anschließend werden die Arbeiten geölt oder auch teilweise lackiert.

Neben der Spontaneität in der Arbeitsweise, die im Werk selbst auch häufig sichtbar sein soll, sind meine Figuren oder Objekte aber auch immer den Komponenten der ästhetischen und der formalen Gestaltung unterworfen.